Kategorie: Generation 50+

  • Mobile-First-Design und Native Apps für Lounge 777 Spielerlebnis

    Optimieren Sie Ihre Erfahrung mit einem durchdachten Ansatz, der auf Mobilgeräte ausgerichtet ist. Genießen Sie Unterhaltung in einer intuitiven Umgebung, die sich nahtlos an Ihre Bedürfnisse anpasst.

    Barrierefreiheit steht bei uns an erster Stelle. Profitieren Sie von einem Design, das für jeden Benutzer zugänglich ist und unterhaltsame Abenteuer bietet, ganz gleich, wo Sie sind.

    Steigen Sie ein in die Welt des mobilen Spielens und nutzen Sie die Vorteile eines ansprechenden Interfaces. Werden Sie Teil einer revolutionären Plattform, die Spaß und Benutzerfreundlichkeit miteinander verbindet!

    Optimierung für mobiles Spielen

    Um ein herausragendes Erlebnis auf mobilen Geräten zu garantieren, ist eine Orientierung an mobiler Gestaltung unverzichtbar. Benutzerfreundlichkeit, ansprechendes Design und schnelle Ladezeiten sind die Grundlagen, die in die Entwicklung einfließen müssen.

    Die Gestaltung von Apps, die speziell für Mobilgeräte entwickelt werden, trägt zur Steigerung der Benutzerzufriedenheit bei. Grafische Elemente sollten klar und präzise sein, um eine angenehme Nutzung zu fördern.

    Aspekt Beschreibung
    Benutzeroberfläche Einfache Navigation mit Touch-Optimize
    Performance Schnelle Reaktionszeiten bei minimalem Datenverbrauch
    Interaktivität Animierte Übergänge und sofortige Rückmeldungen

    Technologie spielt eine entscheidende Rolle bei der Schaffung einer ansprechenden Nutzererfahrung. Der Einsatz der neuesten Programmiersprachen und Frameworks ermöglicht es, Apps zu entwickeln, die sowohl benutzerfreundlich als auch leistungsstark sind.

    Ein weiterer Vorteil von speziell entwickelten Anwendungen liegt in der reibungslosen Integration von Funktionen. Von Zahlungsoptionen bis hin zu sozialen Medien – alles sollte nahtlos miteinander verbunden sein.

    Insgesamt formt die Konzentration auf mobile Anwendungen die Zukunft des Spielens. Spieler können überall und jederzeit genießen, was die Relevanz dieser Entwicklung unterstreicht.

    Optimierung der Benutzeroberfläche für mobiles Spielen

    Eine klare Struktur ist entscheidend, um die Barrierefreiheit zu verbessern. Große, leicht klickbare Schaltflächen und intuitiv platzierte Steuerelemente ermöglichen ein angenehmes Nutzererlebnis, unabhängig von der Bildschirmgröße oder der verwendeten Hardware. Achten Sie darauf, dass jede Funktion in Ihren Apps eindeutig gekennzeichnet ist, um Verwirrung zu vermeiden und die Interaktion zu erleichtern.

    Darüber hinaus sollte das mobile-first-design sicherstellen, dass alle Inhalte schnell geladen und flüssig dargestellt werden. Animierte Übergänge und bewegliche Elemente sollten sparsam eingesetzt werden, um Ablenkungen zu minimieren und die Benutzerführung zu optimieren. Eine benutzerfreundliche Oberfläche verwandelt gelegentliche Besucher in treue Nutzer.

    Einfache Integration von Zahlungsoptionen in mobile Anwendungen

    Eine nahtlose und benutzerfreundliche Zahlungsmethode ist für alle mobilen Anwendungen unerlässlich. Stellen Sie sicher, dass Ihre App eine Vielzahl von Zahlungsoptionen unterstützt, darunter Kreditkarten, PayPal und mobile Wallets. Dies verbessert die Barrierefreiheit und ermöglicht es Nutzern, schnell und unkompliziert Transaktionen durchzuführen.

    Erfahren Sie neue Spiele auf https://lounge-777.de/ und bleiben Sie immer aktuell.

    Die Implementierung eines Zahlungsdienstleisters, der bereits eine einfache Schnittstelle für Entwickler bietet, kann die Integrationszeit erheblich verkürzen. Wählen Sie Lösungen, die umfassende Dokumentationen und Unterstützung leisten, um sicherzustellen, dass alles reibungslos funktioniert. So wird das mobiles Spielen auch für weniger technikaffine Nutzer zugänglich.

    • Flexibilität bei der Wahl der Zahlungsmethoden
    • Erhöhung der Nutzerzufriedenheit
    • Schnelle und sichere Transaktionen
    • Optimierung für verschiedene mobile Geräte

    Berücksichtigen Sie beim Design von mobilen Anwendungen die Benutzererfahrung. Testen Sie verschiedene Zahlungsoptionen und deren Implementierung auf einer breiten Palette von Geräten, um eine optimale Funktionalität zu gewährleisten. Benutzer, die mit der Zahlungsabwicklung zufriedener sind, werden eher dazu neigen, Ihre Anwendung weiterzuempfehlen.

    Fragen und Antworten:

    Was ist Mobile-First-Design und wie funktioniert es bei Lounge 777?

    Mobile-First-Design bezieht sich auf einen Ansatz, bei dem die Gestaltung von Anwendungen zuerst für mobile Geräte erfolgt, bevor sie für größere Bildschirme angepasst wird. Bei Lounge 777 bedeutet dies, dass alle Spiele und Funktionen so konzipiert sind, dass sie optimal auf Smartphones und Tablets funktionieren. Die Benutzeroberfläche ist einfach zu navigieren, und die Spielgrafik ist für kleinere Displays optimiert, was das Spielerlebnis unterwegs verbessert.

    Welche Vorteile bietet die native Anwendungsentwicklung für mobile Spiele bei Lounge 777?

    Die native Anwendungsentwicklung ermöglicht es, die App speziell für ein Betriebssystem zu erstellen, was eine bessere Leistung und Nutzererfahrung zur Folge hat. Bei Lounge 777 bedeutet dies schnellere Ladezeiten, weniger Abstürze und eine reibungslosere Interaktion. Native Apps haben zudem Zugriff auf alle Funktionen des Geräts, wie GPS oder Push-Benachrichtigungen, was das Spielerlebnis bereichert und personalisierte Angebote erleichtert.

    Kann ich Lounge 777 sowohl auf meinem Smartphone als auch auf meinem Tablet verwenden?

    Ja, die Lounge 777 App ist sowohl für Smartphones als auch für Tablets optimiert. Die Benutzeroberfläche passt sich automatisch an die Bildschirmgröße an, sodass Sie ein optimales Spielerlebnis haben, egal welches Gerät Sie verwenden. Dies ermöglicht es Ihnen, jederzeit und überall zu spielen, ohne Kompromisse bei der Qualität des Spiels eingehen zu müssen.

    Wie sicher ist das Spielen mit der Lounge 777 App auf meinem mobilen Gerät?

    Die Sicherheit steht bei Lounge 777 an erster Stelle. Die App verwendet moderne Verschlüsselungstechnologien, um Ihre Daten zu schützen und sicherzustellen, dass alle Transaktionen sicher sind. Darüber hinaus wird die Spielothek regelmäßig von unabhängigen Stellen überprüft, um den fairen und verantwortungsvollen Umgang mit Spielen zu gewährleisten. Sie können sich darauf verlassen, dass Ihre Informationen gut geschützt sind, während Sie unterwegs spielen.

  • Longevity und Biohacking – Das Geschäft mit dem langen Leben

    Longevity und Biohacking – Das Geschäft mit dem langen Leben

    Die meisten von uns wünschen sich gesund zu altern. Genau hier setzen zwei Begriffe an, die in den letzten Jahren stark an Aufmerksamkeit gewonnen haben: Longevity und Biohacking. Wir verraten euch, was sich dahinter verbirgt und welche Biohacking-Tools derzeit regelrecht gehyped werden und warum.


    Ein gesunder und aktiver Lebensstil sowie eine stetig verbesserte medizinische Versorgung können uns mehr gesunde und lebenswerte Jahre, mehr Leistungsfähigkeit im Alltag und einen bewussteren Umgang mit unserem wertvollsten Gut, unserem Körper, ermöglichen. Longevity und Biohacking gehen noch einen Schritt weiter – sie setzen auf Prävention, die klassische Vorsorgeuntersuchungen und Sport- und Entspannungskurse noch mal toppen. Sinnvoll oder überteuerte Selbstoptimierung?

    Was ist Longevity?

    Longevity kommt aus dem Englischen und bedeutet „Langlebigkeit“, bezeichnet die wissenschaftliche Erforschung von Methoden, das Leben zu verlängern und gleichzeitig die Lebensqualität im Alter zu erhalten – auch regenerative Medizin genannt.

    Die Idee, das Altern zu verstehen und gezielt zu beeinflussen, ist schon lange ein Thema der Forschung. Bereits im 20. Jahrhundert begannen Wissenschaftler:innen, die biologischen Prozesse hinter dem Altern systematisch zu untersuchen. Ein prominenter Vertreter dieser Forschung ist der Engländer Aubrey de Grey. Er ist Mitbegründer der SENS Research Foundation, einer Non-Profit-Organisation im Silicon Valley, die Strategien entwickelt, um im Laufe des Lebens entstandene körperliche Schäden zu reparieren. Nach einer Fusion Ende 2024 nennt es sich nun Lifespan Research Institute. De Grey ist eine zentrale Figur der Longevity-Community und bezeichnet sich selbst als ihren „geistigen Führer“. Er vertritt die Auffassung, dass Altern als behandelbare Krankheit betrachtet werden kann. In Deutschland gilt der Biohacker Andreas Breitfeld als Longevity-Ass, über den ihr in der Arte-Doku „Unhappy“ mit der Autorin Ronja von Rönne mehr erfahren könnt.

    Für ihn ist Altern vor allem eine Frage der Mechanik, nicht der Biologie:

    Aubrey de Grey: „Wir altern, weil wir Maschinen mit beweglichen Teilen sind.“

    Die Forschung konzentriert sich dabei unter anderem auf

    • Zellalterung und Entzündungsprozesse, die mit chronischen Erkrankungen in Verbindung stehen
    • Mitochondrienfunktion – die Energieversorgung der Zellen
    • Epigenetik – die Frage, wie Lebensstilfaktoren beeinflussen, welche Gene aktiv sind
    • Prävention durch Lebensstil, insbesondere Bewegung, Ernährung, Schlaf und Stressregulation
    • medizinische Innovationen/regenerative Ansätze, wie z. B. Stammzellforschung, Peptidtherapien oder Gentherapie (aktuell überwiegend experimentell, hochpreisig und meist nur in spezialisierten Kliniken oder Studien verfügbar)
    • Darmmikrobiom – die Gesamtheit der Darmbakterien, die über die Darm-Hirn-Achse („zweites Gehirn“) Entzündungen, Immunsystem, Stoffwechsel und sogar kognitive Prozesse beeinflussen und damit als relevanter Faktor für gesundes Altern gelten.

    Für Menschen ab 50 ist das besonders relevant: Viele altersassoziierte Veränderungen beginnen lange bevor Symptome auftreten – und genau hier setzt Prävention an.

    Was ist Biohacking?

    Biohacking ist der praktische Teil der Longevity-Idee. Gemeint sind Methoden und Tools, mit denen Menschen ihren Körper systematisch beobachten und gezielt beeinflussen – oft datenbasiert, manchmal experimentell. Manche Biohacking-Ansätze sind alltagstauglich und niedrigschwellig, andere technisch aufwendiger und kostspieliger.

    Biohacking-Tools: Von Wearables bis Hightech-Therapie

    Ernährung und Ernährungsumstellung

    Mediterrane Ernährung, Intervallfasten, pflanzenbasierte Kost, Reduktion von Zucker/Verarbeitetem mit dem Ziel, die Zellgesundheit zu fördern, Entzündungsreduktionen zu reduzieren und die Blutwerte zu stabilisieren.

    Nahrungsergänzungsmittel (NEM/Supplements) und Infusionen

    NEM wie Omega-3, NAD+, Vitamin D, Coenzym Q10, Antioxidantien, Aminosäuren, Probiotika usw. Ganz wichtig: Klärt vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und Infusionen ärztlich ab, ob euer Körper die jeweiligen Stoffe wirklich benötigt. Meist müsst ihr diese Blut-, Urin- oder Stuhltests selbst bezahlen. So sollten manche Werte zum Beispiel nur im Serum anstatt im Vollblut gemessen werden.  Auch die Qualität der Supplements ist entscheidend. So enthalten beispielsweise viele Apothekenprodukte Stoffe wie Titandioxid und Talkum, die beide in Verdacht stehen, krebserregend und erbgutschädigend zu sein. Haltet euch zudem unbedingt an die Dosierungsangaben (eine Überdosierung kann schädlich sein) und beachtet individuelle Risiken, wie Kontraindikationen und Wechselwirkungen mit anderen NEM oder Medikamenten.

    Studienbeleg: Die DO‑HEALTH‑Analyse zu Omega‑3, Vitamin D und Bewegung bei Menschen ab 70 zeigt, dass eine tägliche Omega‑3‑Gabe über drei Jahre die epigenetischen Alterungs‑Marker im Schnitt um 2,9 bis 3,8 Monate verlangsamt hat. Eine Kombination aus Omega‑3, Vitamin D und regelmäßiger Bewegung zeigte sogar additive Vorteile hinsichtlich biologischem Alter.

    Smartwatch (z. B. Apple Watch, Garmin, Fitbit)

    Smartwatches wie die Apple Watch oder Garmin messen unter anderem Herzfrequenz, Schlafdauer, Bewegung, Aktivitätslevel und, je nach Modell, auch Herzfrequenzvariabilität (HRV). Sie unterstützen dabei, Alltagsbewegung, Erholung und Belastung besser einzuschätzen und Gesundheitsverhalten langfristig zu steuern.

    Studienbeleg: Eine systematische Übersichtsarbeit zeigt, dass Wearables wie Smartwatches die tägliche Schrittzahl und körperliche Aktivität messbar erhöhen können – insbesondere bei Erwachsenen und älteren Menschen.

    Oura Ring

    Der smarte Oura Ring zur Messung von Schlafqualität, HRV, Körpertemperatur und Aktivität. Besonders beliebt, weil er unauffällig und stylisch ist und gute Einblicke in Regeneration liefert.

    Herzfrequenzvariabilität (HRV) und Schlaf

    Gelten als wichtige Marker für Stress, Erholung und altersrelevante Gesundheitsprozesse; systematische Übersichten unterstreichen ihre prognostische Bedeutung.

    WHOOP Strap

    Das Wearable WHOOP Strap mit Fokus auf Belastung, Erholung und Schlaf, ohne Display, dafür mit detaillierten Analysen und Trainings-Empfehlungen.

    Muse Headband

    Das Neurofeedback-Headband Muse, das Gehirnwellen misst und Meditation sowie Stressmanagement unterstützt – interessant für mentale Gesundheit und Konzentration.

    Brain.fm oder Calm

    Apps wie Calm und Brain.fm mit speziell entwickelter Musik zur Förderung von Fokus, Entspannung oder Schlaf. Gedacht für Menschen, die Meditation lieber geführt über Klang erleben.

    Breathwork/Atemtechniken

    Auch Breathwork ist neben Yoga, achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction – MBSR) wie dem Bodyscan und Meditation zum Hype avanciert. Gezieltes, bewusstes Atmen (z. B. Box-Breathing, Wim Hof Methode, zirkuläres Atemtraining) kann Stress reduzieren, die Herzfrequenzvariabilität verbessern und die mentale Klarheit fördern.

    Studienbeleg: Die Forschung zeigt, dass kontrolliertes Atemtraining die Parasympathikusaktivität stärkt, Stresshormone reduziert und die Erholung unterstützt.

    Kälte-, Wärme- und Lichttherapie

    Sauna, Kälteanwendungen wie Kältekammer, Eisbaden/Kaltwasserimmersionstherapie sowie Rotlicht/Infrarotsauna werden genutzt, um Durchblutung, Regeneration und Entzündungsprozesse zu beeinflussen. Besonders für regelmäßige Saunagänge gibt es robuste Langzeitdaten: Eine große finnische Kohortenstudie zeigte eine signifikant reduzierte kardiovaskuläre Mortalität bei häufiger Saunanutzung.

    IHHT – Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie

    Bei der IHHT atmen Anwender:innen über eine Maske abwechselnd sauerstoffarme und sauerstoffreiche Luft. Ziel ist es, wie etwa beim Höhentraining, Anpassungsprozesse auf Zellebene anzuregen. Klinische Studien zeigen in Teilen positive Effekte in bestimmten medizinischen Kontexten, etwa bei mitochondrialer und kardiologischer Rehabilitation/Energieproduktion bei Vorerkrankungen wie Post COVID, Post VAC oder ME/cfs.

    Für gesunde Menschen ohne Vorerkrankungen ist die Datenlage jedoch noch uneinheitlich. Dafür ist sie bei ihnen besser verträglich, da IHHT anstrengend bis zu anstrengend für Menschen mit Vorerkrankungen wie ME/cfs sein kann. IHHT wird überwiegend in spezialisierten Privatpraxen angeboten und ist mit hohen Kosten verbunden; eine Kostenübernahme durch Krankenkassen ist selten. Zudem gibt es auch sehr teure Geräte für den Hausgebrauch, die mittlerweile auch gemietet werden können. Eine ärztliche Begleitung ist allerdings immer ratsam.

    Biohacking-Zentren/-Retreats

    Ergänzend dazu entstehen weltweit immer mehr spezialisierte Biohacking-Zentren und Retreats. Dort werden Komplettpakete angeboten, die von MRT-Ganzkörper-Scans (z. B. YEARS) über genetische Analysen bis hin zu Infusionen, Kälte- und Sauerstofftherapien sowie personalisierten Ernährungs- und Trainingsprogrammen reichen. Diese Angebote richten sich vor allem wieder an eine zahlungskräftige Zielgruppe und bewegen sich häufig im vier- bis fünfstelligen Kostenbereich.

    Für alle Biohacking-Tolls gilt: Besprecht eure Vorhaben und Behandlungen mit den Ärzt:innen eures Vertrauens, bevor ihr startet, um eurer Gesundheit und eurem Geldbeutel nicht zu schaden.

    Longevity und Biohacking – gesunde Langlebigkeit den Reichen?

    So groß das Interesse an gesundem Altern ist: Ein nüchterner Blick gehört dazu. Viele Longevity- und Biohacking-Angebote sind hochpreisig. Komplettpakete, Wearables, App-Abos, hochwertige Nahrungsergänzungsmittel, Diagnostik, spezialisierte Therapien oder Anwendungen wie IHHT können sich schnell zu erheblichen jährlichen Kosten summieren.

    Gerade weil ein Großteil dieser Leistungen privat finanziert werden muss und nicht Teil der Regelversorgung ist. Kritiker:innen weisen deshalb darauf hin, dass Longevity und Biohacking vor allem ein Lifestyle-Thema für finanzstarke Zielgruppen ist – statt ein breiter Präventionsansatz.

    Auch wissenschaftlich gilt: Nicht jede Methode ist gleich gut belegt. Viele Effekte sind kontextabhängig, individuell unterschiedlich oder bislang nur in spezifischen medizinischen Settings untersucht. Biohacking kann unterstützen, ersetzt aber keine bewährten Grundlagen, die in Teilen ja sogar dazu zählen wie regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung, erholsamer Schlaf, soziale Einbindung – 8 Aktivitäten gegen Einsamkeit im Alter – und medizinische Vorsorge.

    Longevity und Biohacking bieten dennoch spannende Perspektiven für gesundes Altern. Sie liefern Werkzeuge, Daten und neue Denkansätze. Gleichzeitig sind sie kein Muss, kein Garant und oft kein günstigerer Weg.

    Und zu guter Letzt: Gesund altern heißt nicht, alles unentwegt zu optimieren, denn was haben wir von einem längeren Leben, wenn wir dadurch vergessen, zu leben?

     

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  • Strick-Kinos – gemeinsam statt einsam

    Strick-Kinos – gemeinsam statt einsam

    Ein neuer Trend rollt aus Skandinavien nach Deutschland und der heißt Strick-Kinos! Und weil wir euch unbedingt für Hobbys begeistern und Tipps gegen Einsamkeit im Alter geben wollen, verraten wir euch, warum das Stricken und Häkeln im Kino eine Bereicherung sein kann und wo es die ersten Strick-Kinos in Deutschland gibt.


    Kopfkino aus, Achtsamkeits-Kino an!

    Handarbeit erlebt in den letzten Jahren einen wahren Boom. Nicht zuletzt, weil auch junge Menschen zunehmend Freude am Stricken, Häkeln und Co. haben und es hippe Strick-Designs wie etwa den Sophie Scarf von PetiteKnit gibt, der seit etwa zwei Jahren über Social Media viral geht. Viel wichtiger: In der Hektik des Alltags ist es einfach ein extrem entspannender und kreativer Ausgleich. Kurz: Handarbeit macht uns achtsam – wir fokussieren uns auf den Augenblick und lassen uns ganz auf ihn ein. Nicht zuletzt macht die eigene Kreation natürlich auch mächtig stolz und wir bereiten uns oder anderen eine Freude damit.

    Noch schöner wäre es allerdings, wenn wir das nicht immer nur allein zu Hause, sondern in entspannter Atmosphäre mit Gleichgesinnten machen können, oder?

    Knittingclubs – für mehr Kreativität und Gemeinschaft

    Aus diesem Grund gründen immer mehr Berufs- und Hobby-Stricker:innen regionale Strick-Clubs aka Knittingclubs. Sie treffen sich in ihren eigenen Woll-Lädchen, in Vereinsräumen, Cafés oder bieten sogar Strick-Events als Wochenendtrip bzw. Knit-Weekend – also quasi ein Knit-Retreat an. Wieso also nicht auch in Kinos?

    Welche Vorteile haben Strick-Kinos?

    Gerade wenn es euch nicht leichtfällt, euch mit fremden Menschen, die eure Leidenschaft teilen, zu vernetzen, ist so ein Strick-Event im Kino echt entspannt. Socializing durch die Stricknadel. Vor Beginn könnt ihr euch ein wenig beschnuppern und natürlich habt ihr gleich ein Thema, das euch verbindet und über das ihr sprechen könnt. Damit ihr nicht den Faden verliert, wird das Kinosaal-Licht nur leicht gedämmt, ihr sitzt nebeneinander und könnt die gemeinsame Zeit, die Handarbeit und den Film genießen. Schön ist außerdem, dass so ein Strick-Event Generationen miteinander verbindet und das Geschlecht keine Rolle spielt. Nach dem Film habt ihr ebenfalls noch mal die Möglichkeit, euch zu unterhalten, Handynummern auszutauschen, ein weiteres (kleineres) Treffen mit anderen auszumachen usw.

    Was erwartet euch in Strick-Kinos noch?

    Oft bieten euch Strick-Kino-Events zusätzliche Dinge wie …

    • Willkommensgetränk
    • Bedienung am Platz
    • Verlosungen
    • Rabattaktionen

    Übersicht über Strick-Kinos in Deutschland

    Derzeit begegnen mir über Instagram gehäuft Strick-Kino-Events. Und weil in den Kommentarspalten sehr häufig die Frage aufkam, ob es so was auch in der Stadt XY gibt, habe ich euch eine erste Übersicht erstellt. Falls ich eine Stadt, Insel oder einen Ort vergessen habe, schickt mir gern eine Nachricht und ich erweitere die Liste.

    Strick-Kino in Berlin

    Strick-Kinos in Hamburg

    • Knit & Cinema-Event – organisiert von Nina-Celine aka Knitmates.
    • Orte: Ihr Strick Event fand bislang z. B. in der Astor Film Lounge und zuletzt im Elbe Kino statt. Folgt für kommende Termine Knitmates auf Instagram.
    • Weiters Event: Stricken im Kino im Zeise Kino
    • Nächster Termin: 18. Mai 2025

    Strick-Kino in Kiel

    Strick-Kino in Oldenburg

    Strick-Kino in Euskirchen

    Strick-Kino in Verden

    Strick-Kino im Sauerland (Altena-Dahle)

    Strick-Kino in Leverkusen

    Strick-Kino in Karlsruhe

    Strick-Kino in Nürnberg

    Strick-Kino in München

    Strick-Kino in Freyung

    Und jetzt ab in den Kinosessel und losgestrickt! 🙂

    Ihr wollt noch mehr Tipps, um unter Menschen zu kommen? Mit diesen 8 Aktivitäten hat Einsamkeit im Alter keine Chance!

     

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  • 8 Podcasts für Best Ager: Wechseljahre, Ageism, Longevity und Co.

    8 Podcasts für Best Ager: Wechseljahre, Ageism, Longevity und Co.

    Podcasts gibt’s wie Sand am Meer, aber wovon es gern noch mehr geben darf: Podcasts für Best Ager, die informativ und unterhaltsam sind, Lust aufs Leben machen, Generationen verbinden und unseren Horizont erweitern! Eine kleine Auswahl gibt es immerhin schon. Acht stellen wir euch heute vor. Also Lauscher gespitzt oder Hörgeräte gut eingestellt, Beine hochgelegt und eingetaucht ins Age-Audioversum.


    Laut Statista/Bitkom hörten 2024 etwa 50 Prozent der Befragten zwischen 50 und 64 Jahren und etwa 35 Prozent der Befragten ab 65 Jahren Podcasts. Je älter wir sind, desto geringer ist die Bekanntheit von Podcasts. Das ändern wir hiermit! 🙂

    Was ist ein Podcast?

    Bei einem Podcast handelt es sich um Audiobeiträge (immer öfter auch Videobeiträge), die ihr zeitunabhängig über das Internet (z. B. Musikstreaming-Dienste wie Spotify, kostenlosen Mediatheken/Audiotheken, Webseiten sowie Podcast-Apps) anhören könnt. Also quasi eine Radio-Serie zu einem bestimmten Thema mit Moderator:innen und meist wechselnden Interviewgäst:innen, die ihr über jedes digitale Endgerät ohne nerviges Rauschen oder komplizierte Sendersuche und zu jeder Zeit und an jedem Ort anhören könnt. Natürlich gibt es eine Vielzahl an altersunabhängigen Podcasts in den Bereichen Nachrichten/Politik, True Crime, Comedy, Gesundheit, Wissenschaft, Gesellschaft, Kultur usw.

    Wenn es aber um spezielle Themen wie Leben und Gesundheit im Alter, Wechseljahre und Longevity/Biohacking geht, leg ich euch folgende Podcasts ans Herz.

    8 Podcasts für Best Ager

    – und die, die es werden wollen!

    1. Hormongesteuert – Der Wechseljahre-Podcast mit Dr. Katrin Schaudig

    Wenn es um die Wechseljahre geht, kommt mir sofort Dr. Katrin Schaudig in den Sinn. „Hormongesteuert – Der Wechseljahre-Podcast mit Dr. Katrin Schaudig“ widmet sich natürlich den medizinischen Aspekten und versorgt euch mit essenziellen Infos und Tipps. Auch macht Dr. Schaudig deutlich, dass jede Frau die Wechseljahre komplett individuell durchlebt und greift deshalb eine Vielzahl an Themen auf wie …

    • Fehldiagnosen und Unwissenheit
    • Hormonersatztherapie (die Angst davor und wie geht es weiter, wenn sie nicht wirkt?)
    • Hitzewallungen
    • Schlafstörungen
    • Inkontinenz
    • Scheidentrockenheit
    • Sexleben
    • Herzrasen/Herzstolpern
    • Wechseljahre nach Brustkrebs
    • Wechseljahre mit Endometriose
    • vorzeitige Wechseljahre

    Podcast-Link: Hormongesteuert – Der Wechseljahre-Podcast mit Dr. Katrin Schaudig

    2. Gelassen älter werden

    In dem Podcast „Gelassen älter werden“ behandeln Bertram Kasper und Catharina Maria Klein alltägliche Themen, die Menschen in der dritten Lebensphase beschäftigen. Mit ihren Gäst:innen sprechen sie z. B. einfühlsam über …

    • Altersdiskriminierung (Ageism/Ageismus)
    • KI (künstliche Intelligenz)
    • Traumverwirklichungsgeschichten von Menschen über 60
    • Altersarmut
    • Demenz
    • Freundschaften im Alter und zwischen Alt & Jung
    • Politik
    • Sexualität
    • Arbeit mit über 70
    • Sterben

    Podcast-Link: Gelassen älter werden

    3. 50 über 50 – Gesund und entspannt älter werden

    Viele von euch kennen sie bereits: Stephanie Hielscher ist freie Journalistin und Autorin des Buches „So alt war ich noch nie“ und die Stimme des Podcasts „50 über 50 – Gesund und entspannt älter werden“. Darin teilt sie persönliche Erfahrungen und führt Gespräche mit Gästinnen wie der Gründerin Mitra Kassai von Oll Inclusiv, der Hautpflegemarke-Gründerin Susanne Kaufmann, Moderatorin Susann Atwell uvm.

    Die Themen:

    • Gesundheit
    • Stärkung von Frauen
    • Einsamkeit im Alter
    • Veränderungen
    • Sexualität
    • Altern und Schönheit
    • Menopause

    Podcast-Link: 50 über 50 – Gesund und entspannt älter werden

    4. War’s das

    In der deutschen Filmlandschaft kommen wir an der Schauspielerin und Kabarettistin Maren Kroymann nicht vorbei. Ich kenne und liebe sie seit meiner Kindheit und ziehe den Hut vor ihrem gesellschaftlichen und politischen Einsatz. In ihrem Bremen-Zwei-Podcast „War’s das“ spricht sie mit Frauen über 50 über …

    • Sichtbarkeit von Frauen
    • Finanzen im Alter
    • Diskriminierung
    • Krankheiten im Alter
    • stilvolles und selbstbewusstes Altern
    • Altern in der Öffentlichkeit

    Podcast-Link: War’s das

    5. Mit den Waffeln einer Frau

    Barbara Schöneberger müssen wir euch natürlich nicht mehr vorstellen. In ihrem Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“ geht es tatsächlich um Waffeln, aber nicht nur. Denn sie ist schlau und nutzt Ihre Backkünste, um ihren Gäst:innen aus Musik, Fernsehen, Sport und Showbiz auf den Zahn zu fühlen. Kein expliziter Podcast übers Altern, aber mit Gäst:innen wie Heiner Lauterbach kommen dann doch auch mal Themen wie Rentnerrabatte zur Sprache und Dinge wie …

    • Botox und Sex mit Janine Kunze
    • Männer mit Bettina Zimmermann
    • Oasis-Tickets mit Benjamin von Stuckrad-Barre
    • Lieder mit Olli Schulz
    • nackte Ski-Lehrer, Paparazzi und Selbstzweifel mit Michelle Hunziker

    Podcast-Link: Mit den Waffeln einer Frau

    6. Lifestyle of Longevity

    Welches Thema begegnet uns seit Monaten in den sozialen Netzwerken zuhauf? Longevity (Langlebigkeit)! Und genau darum geht’s in dem Podcast „Lifestyle of Longevity“ mit Dr. Kati Ernst und Kristine Zeller, die nun ihre über Jahre gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse mit uns teilen. Sie sprechen u.a. über …

    • Sport
    • Trends wie Reformer Pilates, Mouthtaping, Aroma Therapie, Biohacker Bryan Johnson
    • Snacks
    • Sex
    • Darm (Mikrobiom)
    • Supplements und Ernährung
    • Stressreduktion & Entspannung

    Podcast-Link: Lifestyle of Longevity

    7. Chronisch gut – Der Podcast über chronische Krankheiten

    In „Chronisch gut – Der Podcast über chronische Krankheiten“ gibt Helene Anschütz, die selbst unter der chronischen Erkrankung Morbus Bechterew leidet, chronischen Erkrankungen eine Stimme. Gemeinsam mit Expert:innen wie Dr. Julia Fischer und Erkrankten – die häufig auch Expert:innen sein müssen, um überhaupt eine Diagnose und medizinische Hilfe zu bekommen – klärt sie über chronische Erkrankungen, den Alltag und die Herausforderungen damit auf.

    Gesprochen wird u.a. über:

    • PCOS und generell Gendermedizin/Frauengesundheit/Feminismus
    • Medfluencer, Gurus und Gesundheitsmythen
    • Krebs
    • Psoriasis Vulgaris
    • Politik und chronische Erkrankungen
    • Sarkoidose (Morbus Boeck)

    Podcast-Link: Chronisch gut – Der Podcast über chronische Krankheiten

    8. Old and Gold

    In dem Podcast Old an Gold spricht Lisa Lauter nicht über, sondern mit älteren Menschen. Dazu fährt sie durch ganz Deutschland, besucht Senior:innen zu Hause und in Pflegeeinrichtungen und lässt sie ihre Geschichten erzählen. Ein Generationen-Podcast, der zum Austausch anregt, denn: Erfahrungen älterer Menschen sind goldwert. Freut euch auf Geschichten über …

    • Neugierde und Lebensfreude im Alter
    • Liebeskummer und Kompromisse in Beziehungen
    • Trauer
    • Tapferkeit
    • Mut
    • Freundschaft
    • Einsamkeit

    Podcast-Link: Old an Gold – Goldwerte Geschichten über das Leben

    Ihr habt Fragen zur ambulanten Pflege und sucht einen Pflegedienst in Oberhausen NRW oder naher Umgebung? Dann braucht ihr keinen Podcast, sondern Hanne und Hans und unseren Pflegedienst Sensus! 😉

     

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  • Dating ab 50plus – Dating-Apps für die Partner:innensuche für Ältere

    Dating ab 50plus – Dating-Apps für die Partner:innensuche für Ältere

    Dating ab 50plus: Ihr seid über 50, Single und auf Partner:innensuche? Dann fragt ihr euch vielleicht, welche Möglichkeiten ihr habt, um euch ins Dating-Getümmel zu stürzen. Um ehrlich zu sein: Viele Wege führen nach Rom  – wenn ihr aktiv werdet! 


    Dating ab 50plus im echten Leben – seid aktiv!

    Ganz egal wie alt wir sind – über Hobbys, Sport, (Gruppen-)Reisen, Events (macht die Bars und Clubs unsicher!) und Ähnliches haben wir immer die Möglichkeit, neue Menschen und vielleicht auch eine neue Liebe zu finden. Das geht euch zu langsam oder es fällt euch schwer, in einer „Kumpelatmosphäre“ zu flirten? Dann probiert es doch mal mit Speeddating.

    Was ist Speeddating?

    Speeddating sind öffentlich arrangierte Events, bei denen ihr innerhalb von wenigen Minuten mehrere potenzielle Partner:innen kennenlernt. Dabei sitzt ihr an einem Tisch und unterhaltet euch mit der jeweiligen Person nur wenige Minuten. Danach wird der Tisch/Platz gewechselt und ihr lernt die nächste Person kennen. Am Ende könnt ihr euch entscheiden, wen ihr gerne wiedersehen möchtet. Natürlich muss das Interesse von beiden Seiten bestehen.

    Wo findet man Speeddating-Veranstaltungen?

    Am besten indem ihr im Internet nach Veranstaltungen in eurer Nähe sucht. 😉

    Zwei Beispiele:

    • Events von Speeddating XXL (50 bis 65 – da geht noch mehr, oder?!) oder ihr meldet euch für die Matching Nights (Ü40 – hier hoffen wir auch noch auf höhere Altersklassen) an.
    • Events ab 50plus von speeddating.de (50 bis 75 Jahre)

    3 Dating-Apps ab 50plus

    Machen wir uns nichts vor – das Leben wird immer schnelllebiger und es gar nicht so einfach, bei all den Verpflichtungen, gesundheitlichen oder finanziellen Einschränkungen im echten Leben zu flirten, daten und vielleicht sogar eine:n festen Partner:in zu finden. Aber keine Sorge. Dafür gibt es ja das Online-Dating beziehungsweise eine Masse an Online-Dating-Apps. Tinder, Bumble und Lovoo kennen die meisten von uns, aber tatsächlich sind dort bislang eher jüngere Menschen angemeldet. Ich persönlich gehe aber stark davon aus, dass sich aufgrund des demografischen Wandels und unserer wachsenden digitalen Affinitäten bald auch immer mehr Menschen ab 50plus dort anmelden. Parship ist eine weitere Plattform, die auch von älteren Menschen genutzt wird.

    Und Versuch macht ja bekanntlich klug – seid ihr also in euren 50ern/60ern oder sucht vielleicht sogar nach jüngeren Partner:innen, dann probiert es einfach aus und meldet euch an. Oder ihr probiert gleich die folgenden Dating-Apps aus, die speziell für Menschen ab 50plus entwickelt wurden.

    Für alle Dating-Apps gilt: Zwar könnt ihr euch bei allen Apps kostenlos ein Profil erstellen, allerdings bieten euch nur die Premium-Mitgliedschaften einen unbegrenzten Zugriff auf alle Funktionen. Testet am besten erstmal 1-2 Apps/Plattformen kostenfrei , vergleicht die Preise und entscheidet dann, welche euch am besten gefällt und schließt dann bei Bedarf ein Premium-Abo ab.

    1. Dating-App Zweisam bzw. zweisam.de

    Ihr könnt euch die Zweisam-App für iOS oder Android herunterladen oder euch auf zweisam.de über euren Computer/Laptop anmelden. Es soll keine Fake-Profile geben – ein Bild ist also ein Muss. Ohne Mitgliedschaft könnt ihr nur eine begrenzte Auswahl von Profilen ansehen.

    Android

    iOS

    2. Dating-App Zusammen.de

    Zusammen.de funktioniert ebenfalls als App für Smartphone und Tablet sowie über Desktop – also euren Computer oder euren Laptop. Für die Profilerstellung solltet ihr etwas Zeit einplanen. Nachdem ihr einige Male Nachrichten ausgetauscht habt und bevor ihr euch im echten Leben trefft, könnt ihr euch zuerst per Videoanruf kennenlernen. Letzteres geht allerdings nur mit Premium-Abo.

    Android

    iOS

    3. Dating-App Lebensfreunde.de

    Auch bei der Dating-App Lebensfreunde.de könnt ihr euch über euren Computer, Laptop, Tablet oder euer Smartphone registrieren. Hier könnt ihr nach Freundschaften sowie nach Dates Ausschau halten.

    Android

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    Freundschafts-Apps

    Ihr seid einsam, wünscht euch einfach mehr Zeit und Aktivitäten mit (gleichaltrigen) Menschen zu verbringen und wollt die Partner:innensuche ganz ungezwungen damit verbinden? Dann bieten sich reine Freundschafts-Apps wie Bumble For Friends oder Meet5 und die App und Veranstaltungen (in Hamburg) von Oll Inklusiv (ab 60plus) an. Bei Bumble nutzt ihr übrigens zum Daten und für den BFF Bereich die gleiche App und den gleichen Account – erstellt euch aber ein separates Profil.

    Partnerschaft ist nicht immer der Schlüssel zum Glück

    So unromantisch es klingt, aber fragt euch gerade nach einer Scheidung, Trennung oder nachdem ihr vielleicht über Jahre bis Jahrzehnte eure:n mittlerweile verstorbene:n Partner:in gepflegt, gearbeitet, den Haushalt geschmissen und eure eigenen Bedürfnisse vernachlässigt habt, welche Wünsche und Ziele ihr noch im Leben habt. Wartet nicht darauf, sie euch erst zu erfüllen, wenn ihr wieder in einer Beziehung seid. Vielleicht könnt ihr sie euch ohne Partner:in sogar besser erfüllen. Habt ihr euren neuen Herzensmenschen gefunden und passt er zu euren Ansprüchen und Werten, gebt eure Unabhängigkeit nicht auf und pflegt weiterhin eure Freundschaften und Hobbys. Es ist bitter, aber gerade auf Online-Plattformen treiben sich viele Heiratsschwindler:innen/Betrüger:innen herum. Hierbei kommt oft das sogenannte „Love Bombing“ ins Spiel – ihr werdet also buchstäblich zu Beginn, in Konfliktsituationen oder bei Trennungsabsichten mit Liebesbekundungen „bombadiert“ und manipuliert.🚩 Geht es daher langsam an und seid wachsam. Es passt plötzlich doch nicht mehr? Euer Crush hat eher nach einer Haushaltshilfe, privaten Pflegekraft oder einem „hübschen Accessoire“ an seiner („ihrer“ kommt halt eher weniger vor) Seite gesucht? Dann denkt bitte nicht: Hauptsache, ich bin im Alter nicht allein, sondern scheut euch nicht vor …

    „Beziehungsstatus: Die Route wird neu berechnet.“

     

    Noch mehr Tipps, um neue Leute kennenzulernen findet ihr in unserem Artikel „Mit diesen 8 Aktivitäten hat Einsamkeit im Alter keine Chance!

     

    Titelbild: © Adobe Stock – chika_milan

  • Haustier im Alter – deshalb ist der Hund der beste Freund des Menschen

    Haustier im Alter – deshalb ist der Hund der beste Freund des Menschen

    Ein Haustier im Alter hat viele Vorteile – besonders der Hund: „Der Hund ist ein Begleiter, der uns daran erinnert, jeden Augenblick zu genießen“, so die Autorin Marla Lennard. Lest hier, wieso der Hund zurecht der beste Freund des Menschen ist, welche Vorteile Haustiere generell im Alter haben und was ihr vor dem Kauf unbedingt beachten solltet.


    26 Prozent der Menschen ab 60plus haben in Deutschland ein Haustier – sie sind somit Spitzenreiter:innen im Vergleich zu den jüngeren Altersklassen.* Hunde und Katzen sind die beliebtesten Haustiere.

    Haustiere ersetzen keine sozialen Kontakte

    So toll und hilfreich Haustiere auch sind, ersetzen sie natürlich keine sozialen Kontakte. Freund- und Partnerschaften sowie gemeinschaftliche Aktivitäten gehen immer vor. Dennoch kann ein Haustier wie Hund, Katze und Co. unser Leben zusätzlich bereichern.

    Welche Vorteile haben Haustiere im Alter?

    Generell gilt, dass jedes Haustier die Lebensqualität und Lebensfreude steigert, solange man sich gerne um das Tier kümmert. Je nach Haustierart können wir mit ihnen spielen, kuscheln und einfach für sie da und mit ihr sein. Haustiere bringen uns dazu, im Hier und Jetzt zu leben, stärken unsere Abwehrkräfte, hören uns (mal mehr und mal weniger) zu und bringen uns zum Lachen. Das ist aber noch nicht alles.

    Studie zeigt: Haustiere halten unseren Geist fit!

    Eine US-Studie der University of Florida, der University of Michigan und der Virginia Commonwealth University kommt außerdem zu dem Ergebnis, dass Haustiere, egal welcher Art, unseren Gedächtnisverlust und speziell das verbale Gedächtnis wie das Erinnern von Wörtern hinauszögern.

    Warum genau?

    Dazu gibt es bislang leider nur Vermutungen:

    • Haustiere reduzieren (chronischen) Stress, der sich nachweislich negativ auf unsere kognitive Leistungsfähigkeit auswirkt.
    • Auch die Gesellschaftsschicht könnte eine Rolle spielen: Haustierhalter:innen haben laut der Studie einen höheren Bildungsgrad, ein höheres Einkommen und würden sich intensiver um ihre Gesundheit kümmern (z. B. rechtzeitig ärztliche Untersuchungen wahrnehmen).

    Deshalb rät Jennifer Applebaum, Hauptautorin der Studie und Doktorandin am National Institute of Health an der University of Florida, dass Menschen mit Haustieren durch politische Maßnahmen dabei unterstützt werden sollten, ihre Haustiere so lange wie möglich behalten zu können. In Stuttgart und Umgebung bietet zum Beispiel die Nachbarschaftshilfe SilberPfoten ehrenamtlich Senior:innen Unterstützung bei der Hundehaltung an. 

    Welche Vorteile hat ein Hund im Alter?

    1. Bester und treuester Freund des Menschen

    Als Hundebesitzer wisst ihr es längst. Ein Hund ist bedingungslos treu und weicht euch nie von der Seite – er ist daher der ideale Sicherheitsexperte (körperlich aber auch mental). Selbst wenn ihr ihn mal nicht mit in den Urlaub nehmen könnt oder ihn regelmäßig für einige Stunden abgeben müsst, vergisst er euch nicht, ist euch nicht böse und freut sich unglaublich, wenn ihr euch wiederseht.

    2. Seelentröster

    Nicht nur ihr spürt, wenn es eurem Hund nicht gut geht. Auch euer Hund empfindet Empathie und merkt, wenn ihr traurig, einsam oder ängstlich seid. Und wenn er dann mit seinem Spielzeug vor euch steht, euch ohne Vorwarnung durchs Gesicht leckt oder während des Essens mal wieder seinen putzigsten Hundeblick aufsetzt, damit er auch was abbekommt, sind selbst die größten Sorgen plötzlich ganz klein.

    3. Stresssenker

    Hunde schaffen es wie im Flug, euren Stresspegel zu senken, euch zu entspannen und alle Sorgen und Ängste mal kurz zu vergessen. Das liegt zum Beispiel daran, dass sich bei euch sowie bei eurem Hund das Liebes- und Vertrauenshormon – auch Kuschelhormon genannt – „Oxytocin“ erhöht, sobald ihr euch in die Augen schaut.

    4. Trainingspartner

    Ein Hund macht glücklich, hält euch fit und ihr beugt Infekten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Übergewicht vor. Das liegt zum einen daran, dass ihr mit ihm regelmäßig und bei Wind und Wetter Gassi gehen und euch dabei bewegen musst. Ihr tankt außerdem mehr Tageslicht und nehmt dadurch mehr Vitamin D zu euch. Dieses benötigt ihr zum Beispiel, um depressiven Verstimmungen vorzubeugen. Eure Abwehrkräfte stärkt ihr bereits durch einen Hund (oder andere Haustiere an sich) und durch regelmäßige Spaziergänge bei Wind und Wetter.

    5. Erleichtert soziale Kontakte

    Ihr lebt beziehungsweise macht viel allein? Durch einen Hund könnt ihr leichter mit anderen Menschen in Kontakt treten. Beispielsweise durch Hundeschule/Hundetraining oder indem ihr euch zu anderen Hundehalter:innen in Hundeauslaufzonen dazugesellt und aktiv das Gespräch sucht. Gleiches gilt aber auch für Menschen, die ohne Hund unterwegs sind und euren Hund mögen.

    6. Positives Gebrauchtwerden

    Wenn der Ruhestand plötzlich da ist, freuen sich die einen und andere wiederum leiden darunter, plötzlich nicht mehr gebraucht zu werden. Ein Hund/Haustier kann diese Lücke schließen.

    Voraussetzungen für ein schönes Hundeleben

    Nun kennt ihr die Vorteile, die ein Hund im Alter mit sich bringt, aber das Wohlergehen des Hundes muss neben eurem an erster Stelle stehen.

    Das heißt …

    • Kennenlernen und Allergiecheck – „beschnuppert“ euch vor dem Kauf und testet, ob ihr möglicherweise allergisch auf das Hundehaar reagiert.
    • Kosten für Futter, Pflege, Hundesteuer (Befreiung ist z. B. bei Schwerbehinderung des/der Hundehalter:in, Tierheimhunden/Seniorhunden, Sozialleistungen möglich ), Versicherungen, tierärztliche Untersuchungen (Impfungen etc.)
    • regelmäßige Gassirunden: Seid ihr mobil genug und/oder habt ihr ausreichend Unterstützung?
    • Erziehung – eine Hundeschule gehört zum Pflichtprogramm – gerade bei jüngeren oder traumatisierten Hunden.
    • Alter und Rasse sollte zu euren Fähigkeiten und eurem Lebensstil passen – hier gilt es vorausschauend zu denken.
    • Hundebetreuung – gerade bei chronischen/schweren Erkrankungen, Urlaub/regelmäßigen Aktivitäten ohne Hund.

    Es muss kein eigener Hund sein!

    Gerade wenn ihr allein lebt und wenig Unterstützung durch andere habt, kann ein eigener Hund schon mal zu einer Herausforderung werden.

    Hier einige Alternativen:

    • Bietet euch als Hundesitter/Dogsitter an – hierfür gibt es z. B. spezielle Apps wie Hundelieb, die Nachbarschaftshilfe SilberPfoten in Stuttgart und Umgebung oder ihr macht einen Haushang im Supermarkt in eurem Viertel.
    • Fragt im Tierheim in eurer Nähe an, ob sie ehrenamtliche Tätigkeiten wie Gassigehen, Kuschelpat:innen oder Pflegestellen suchen.
    • Senior-Hund: Möchtet ihr unbedingt einen eigenen Hund, seid aber zum Beispiel nicht mehr ganz so fit, könnte ein älterer Hund die richtige Wahl sein. Dafür können allerdings höhere Kosten für ärztliche Untersuchungen auf euch zukommen. Zudem können ältere Hunde oft keine Treppen mehr steigen. Ihr solltet also entweder ebenerdig wohnen oder den Hund tragen können.
    • Falls ausschließlich das Gassigehen nicht mehr möglich ist, ist eine Katze vielleicht die bessere Alternative.
    • Ihr wohnt bereits in einem Altersheim oder Senioren-Stift oder werdet ambulant gepflegt und betreut oder ihr selbst betreut eine pflegebedürftige Person, die Hunde liebt? Dann können (speziell ausgebildete Besuchshunde) eine passende Alternative für euch sein.

    Was sind tiergestützte Therapien?

    Tiergestützte Therapien sind natürlich noch mal ein großer Unterschied zur klassischen Haustierhaltung. Hierbei kommen speziell ausgebildete Hunde (Therapiehunde/Begleithunde) und andere Tiere bei beispielsweise Erblindung oder Demenzerkrankungen wie Alzheimer zum Einsatz, um u. a. bei der Orientierung zu helfen, Nervosität, Ängste oder andere negative Empfindungen zu senken und das Wohlbefinden insgesamt zu steigern.

    Ein ehrenamtlicher Hundebesuchsdienst für Menschen mit Demenz ist zum Beispiel „4 Pfoten für Sie“ (Standorte: Hamburg, Düsseldorf, Köln, Kamp-Lintfort sowie im Rhein-Erft-Kreis und Rhein-Sieg-Kreis).

    Zu tiergestützten Therapien gehen wir bald noch mal gesondert ein.

    *Quelle: Statista

     

    Titelbild: © Adobe Stock – NDABCREATIVITY

  • CityCaddy – Hackenporsche meets Rollator

    CityCaddy – Hackenporsche meets Rollator

    CityCaddy – Hackenporsche meets Rollator: Ihr sucht einen Einkaufs- und Reisetrolley, der euch gleichzeitig als Stütz-und Gehhilfe dient? Also etwas zwischen Hackenporsche und Rollator? Gibt es so was überhaupt und falls ja, klingt es dann zwar praktisch, aber auch nach … unästhetisch, oder? Dann kennt ihr den stylischen CityCaddy der Hamburger Produktdesignerin und Ü70-Gründerin Elke Jensen noch nicht!


    Als ich vor einigen Monaten zum ersten Mal einen Beitrag über Elke Jensen und den CityCaddy gelesen habe, war ich sofort begeistert! Endlich mal ein stylischer Alltagsbegleiter für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen. Natürlich geht es bei Hilfsmitteln vornehmlich um Funktionalität und Komfort. Aber es ist ja so: Je unästhetischer solche Hilfsmittel sind, desto weniger Freude bereiten sie uns und desto mehr empfinden wir unsere Einschränkungen als Last. Zeit, dass sich das ändert! Elke Jensen geht mit ihrem CityCaddy buchstäblich einen großen Schritt voran.

    CityCaddy – Einkaufstrolley trifft auf Rollator

    Der CityCaddy ist der Beweis, dass sich Funktionalität, Komfort und Design nicht ausschließen, sondern eine perfekte Einheit bilden können. Und ganz ’nebenbei‘ zeigt uns Elke Jensen, dass wir auch mit über 70 Jahren noch den mutigen Schritt in die Start-up-Welt wagen können. Erzähl uns doch bitte mehr, Elke Jensen.

    Wann und wie entstand die Idee zum CityCaddy und war dir gleich klar, dass du dafür ein Start-up gründen möchtest beziehungsweise musst?

    Elke Jensen: Mir war schon länger klar, dass mein Ruhestand kein ruhiger Zustand wird und sein soll. Dafür bin ich viel zu gern agil und unterwegs. Und da ich mein Leben lang beruflich selbstständig war, lag die Idee der Gründung eines Start-ups nahe. Die Idee zum CityCaddy als Produkt – bzw. sogar als eigene Produktkategorie – hatte ich schon länger im Kopf. Ich beobachte gern Menschen, Vorgänge und Begebenheiten, in der Stadt oder auf Reisen. Mir ist aufgefallen, dass sich viele ältere Menschen eine Stütze wünschen. Eine ältere Dame hatte sogar einen Kinderwagen „als Tarnung“, da sie keinen Rollator benutzen wollte. Er ist eine tolle und auch notwendige Erfindung, strahlt aber schnell Gebrechlichkeit aus. Ich wollte also etwas Eigenes, Schönes, Freude machendes realisieren und auf den Markt bringen. So nahm die Geschichte ihren Lauf. Nach fünf bis sechs Jahren Entwicklungszeit und intensiven Testphasen bin ich dann in Kontakt getreten mit potenziellen Herstellern und der KfW-Bank. Die Finanzierung habe ich letztendlich dann aber mithilfe von Family & Friends gestemmt.

    Was macht den City Caddy so besonders und für wen eignet er sich?

    Elke Jensen: Der CityCaddy ist wie ein Accessoire.

    Er definiert eine eigene Produktkategorie zwischen Rollator und Hackenporsche. Und er ist ein Lifestyleobjekt, das hohe Ästhetik besitzt, auch aufgrund der exklusiven und durablen Materialien. Darüber hinaus ist seine Funktion sowohl zum Schieben als auch zum Ziehen. Ersteres ist komfortabel, um Einkäufe zu transportieren, letzteres sehr angenehm beim Fortbewegen in Bus und Bahn und auf Stufen.

    Unsere Zielgruppe sind (bisher noch) in erster Linie vorwiegend ältere Seniorinnen. Und auch körperliche eingeschränkte Menschen, beispielsweise mit Parkinson oder MS, zählen zu unseren Käufer:innen.

    In wie vielen Ausführungen gibt es ihn derzeit und planst du weitere?

    Elke Jensen: Aktuell gibt es die beiden Modelle CC.PARIS (mit exklusiver Ledertasche) und CC.MAILAND (mit dem Shopper aus Waschpapier) in den drei Farben Orange, Blau und Beige. Und wir haben die Sonderkollektion CC.HAMBURG (mit einer Markttasche, die aus ausrangierten Riesenbannern genäht wird), sie ist in Kooperation mit dem Hamburger Label fyksin entstanden. Momentan arbeite ich an einer Version mit einem Aktenkoffer, da bin ich gerade am Skizzieren.

    Wo wird der CityCaddy produziert und welche Materialen verwendest du?

    CityCaddy-Produktdesignerin Elke Jensen
    Elke Jensen

    Elke Jensen: Der CityCaddy ist haltbar, reparabel und ressourcenbewusst, das war mir in verschiedener Hinsicht wichtig. Das Thema Nachhaltigkeit spielt somit eine große Rolle: So ist beispielsweise Leder ein sehr langlebiges Material. Und alle Einzelteile sind bei einem eventuellen Schaden relativ leicht zu ersetzen. Darüber hinaus kommen kaum Verbundteile und sehr wenig Kunststoff zum Einsatz. Gefertigt wird in Manufakturen in Deutschland – so entstehen nur kurze Transportwege – unter dem Aspekt von „slow production“: Wir setzen auf hohe Wertschätzung von Material und Arbeit. Der Herstellungsprozess und die präzise Fertigung umfassen Arbeit per Hand genauso wie vom Roboter. Und alle am Prozess Beteiligten sollen fair bezahlt werden. Qualität hat ihren Preis!

    Du präsentierst den CityCaddy auch auf Messen wie der BLICKFANG Designmesse. Waren die Initiator:innen gleich begeistert und welches Feedback hast du von Besucher:innen bekommen?

    Elke Jensen: Ja, wir stoßen auf sehr, sehr viel positives Feedback, das merken wir immer wieder, auch bei anderen Messen, Veranstaltungen und nach Veröffentlichungen. Wir hören sehr häufig, dass Senior:innen wieder gern draußen sind, da sie sich mit dem CityCaddy sicherer fühlen. Bei der BLICKFANG in Hamburg haben wir 2022 übrigens den Designpreis gewonnen, das war eine wunderbare Überraschung und Bestätigung.

    Glückwunsch zum Designpreiß! 👏

    Warst du zuvor schon mal Selbstständig oder Gründerin oder war es der Sprung ins kalte Wasser?

    Elke Jensen: Ich war in meinem Berufsleben sogar überwiegend selbständig tätig, hatte fast 19 Jahre lang eine eigene Galerie für Gegenwartskunst in Hamburg-Eppendorf, war Dozentin an der AMD Hamburg, Gründungsmitglied der Plattform Kulturwerk West e. V. und im Vorstand der internationalen Künstlerinnen – Stiftung Die Höge. Außerdem habe ich – im Verbund mit anderen Designer:innen – das Label To Som Kom gegründet. Ich habe viele berufliche Stationen durchlebt, ich war immer offen für Neues!

    Gründer:in zu sein ist immer mutig und mit vielen Risiken verbunden. Denkst du, dass es mit über 70 Jahren noch risikoreicher ist oder kann es sogar ein Vorteil sein?

    Elke Jensen: Ich denke, der Gründungsprozess an sich ist ein anderer. Bei der Bank wurde ich beispielsweise gefragt, ob ich eine jüngere Person mit im Boot hätte, um die Nachfolgeregelung sicherzustellen. Auf der einen Seite musste ich mich aufgrund meines Alters also mehr durchbeißen, auch bei Terminen mit Herstellern. Als Vorteil sehe ich wiederum eine große Portion Lebenserfahrung und auch mehr Gelassenheit als in jüngeren Jahren.

    Welche Botschaft möchtest du mit deinem Start-up und dem CityCaddy vermitteln?

    Elke Jensen: Mein Credo lautet: Auch im Alter lässt die Freude am Schönen nicht nach! Mit dem CityCaddy möchte ich diese Ansicht stützen und möglich machen.

    Als Produktdesignerin und Start-up-Gründerin bist du unweigerlich offen für Neues. Einige Menschen verlieren die Fähigkeit, je älter sie werden. Hast du einen Tipp, um dem vorzubeugen?

    Elke Jensen: Bleibt neugierig und interessiert Euch für die Dinge & Menschen um Euch herum. Und es hilft sehr, nicht zu sehr zu beurteilen. Wichtiger ist, gut für sich zu sorgen, sowohl körperlich als auch geistig.

    Was sind deine Energie- und Motivationsquellen?

    Elke Jensen: Oh, derer gibt es einige … Kunst und Kultur haben mich zum Beispiel immer inspiriert. Unterwegs sein, zu Fuß in der Stadt, bei Veranstaltungen und auf Reisen, bringt mir neue Eindrücke. Und der Austausch mit Menschen ist mir sehr wichtig. Gern ziehe ich mich aber auch einmal zurück und lese und mache Pilates.

    Was bereitet dir in puncto Älterwerden Sorgen?

    Elke Jensen: Aktuell kann ich (toi, toi, toi) sagen nichts! Ich hoffe, mein Verstand bleibt mir erhalten sowie ein gewisses Maß an Beweglichkeit. Meine beiden Großmütter sind weit über 90 Jahre alt geworden und haben immer in ihrem Haus gelebt, bis sie verstorben sind. Sie sind meine Vorbilder, und ich hoffe, dieses Glück ist mir auch hold bzw. vererbt worden.

    Wie möchtest du leben, wenn du medizinische und alltägliche Hilfe benötigst?

    Mein großer Wunsch ist, so lange wie möglich in meiner eigenen Wohnung bleiben zu können. Wenn nötig, dann vielleicht mit externer Unterstützung. Wie sich das genau gestaltet, kann ich heute noch gar nicht sagen. Vielleicht gibt es ja bis dahin auch noch neue Konzepte oder andere Begebenheiten.

    Wir danken dir für das Gespräch und wünschen dir weiterhin ganz viel Freude und Erfolg!

    Für alle NRWler:innen: Testet den CityCaddy vor Ort beim Pflegedienst Sensus in Oberhausen!

    Da wir so begeistert vom CityCaddy sind, könnt ihr ihn ab jetzt auch in Oberhausen NRW direkt im Büro des Pflegedienstes Sensus anschauen und eine Probefahrt machen. Hannelore und Team freuen sich auf euren Besuch und erklären euch, wie der stilvolle Flitzer funktioniert und wie ihr ihn bestellen könnt.

     

    Video: YouTube/CityCaddy

    Bilder: © CityCaddy/Enver Hirsch

    Unbezahlte Produktwerbung/unbezahltes Interview

  • Mit diesen 8 Aktivitäten hat Einsamkeit im Alter keine Chance!

    Mit diesen 8 Aktivitäten hat Einsamkeit im Alter keine Chance!

    Mit diesen Aktivitäten hat Einsamkeit im Alter keine Chance! Ihr lebt allein und mit dem Herbstbeginn macht sich so langsam ein unwohles Gefühl bemerkbar? Zwar bedeutet allein zu leben nicht unbedingt, dass ihr einsam seid und einsam könnt ihr auch in einer Partnerschaft sein. Dennoch betrifft Einsamkeit häufig alleinstehende ältere Menschen. 2022 lebten rund 6 Millionen Menschen ab 65 Jahren – und somit etwa dritte Person dieser Altersgruppe – allein*. Und weil das Leben gerade im Herbst und Winter noch häufiger zu Hause stattfindet, verraten wir euch acht Aktivitäten, um unter Menschen und ins Gespräch zu kommen.


    Die kalte und dunkle Jahreszeit steht ganz im Zeichen der häuslichen Gemütlichkeit. Doch gerade für Alleinlebende bedeutet diese Zeit auch häufig soziale Isolation. Und eben die kann auf Dauer Körper und Seele belasten.

    Mögliche Gesundheitsrisiken durch Einsamkeit

    Körperliche Risiken:

    • Stress: kann zu erhöhtem Blutdruck führen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen
    • Geschwächtes Immunsystem: kann Entzündungen verursachen
    • Gewichtszunahme durch Bewegungsmangel: erhöht z. B. das Risiko für Diabetes und Gelenks-/und Muskelschmerzen
    • Magen-Darm-Beschwerden und Gewichtsverlust (z. B. durch eine Depression)

    Psychische Risiken:

    • Depressionen
    • eingeschränkte Hirnleistung
    • erhöhtes Suizidrisiko
    • früherer Tod

    Mögliche Gründe für Einsamkeit im Alter

    • der Verlust des Lebenspartners/der Lebenspartnerin
    • Erkrankungen
    • eingeschränkte Mobilität/körperliche Beschwerden
    • Scham aufgrund von Erkrankungen/eingeschränkter Mobilität
    • wenig bis keine finanziellen Mittel für die Freizeitgestaltung
    • Probleme, sich auf neue Menschen bzw. Dinge/Aktivitäten einzulassen

    Wir haben für euch deshalb mal ein paar Aktivitäten zusammengetragen, durch die ihr als Alleinstehende/Alleinlebende gut mit anderen ins Gespräch kommen könnt, eine tolle Zeit verlebt und vielleicht sogar neue Freundschaften knüpft. Voraussetzung dafür ist allerdings immer, dass ihr offen für neue Erfahrungen seid. Das kann zu Beginn sehr herausfordernd sein. Wir hoffen, dass wir euch mit unseren Tipps ermutigen, diesen Schritt zu gehen. 🙂

    Mit diesen 8 Aktivitäten hat Einsamkeit im Alter keine Chance!

    1. Hobby

    Natürlich ist ein Hobby, das ihr in einer Gruppe ausübt, kein Geheimtipp, um gerade im Herbst und Winter nicht zu Hause vor dem Fernseher zu vereinsamen. Dennoch kann es gerade zu Beginn eine Herausforderung sein, sich dazu zu motivieren, sich einer fremden Gruppe anzuschließen. Wir hoffen, dass wir euch dazu ermutigen können, diesen Schritt zu gehen. Übrigens muss es sich dabei nicht um ein kostspieliges Hobby handeln, für das ihr regelmäßigen Unterricht benötigt oder eine monatliche Gebühr zahlen müsst.

    Ein paar Inspirationen

    Buchclub 

    Ihr lest und analysiert gern? In vielen Städten gibt es kleine private oder von Buchläden organisierte Buchclubs, in denen ihr zum Beispiel gemeinsam ein Buch vorlest und besprecht.

    Gemeinsames Kochen

    Wenn ihr leidenschaftlich gern kocht, müsst ihr nicht unbedingt einen teuren Kochkurs buchen. Beispielsweise gibt es immer häufiger private Gruppen, die sich abwechselnd bei den Teilnehmenden zu Hause treffen und gemeinsam kochen und essen.

    Handarbeit im Café

    Wenn ihr Handarbeiten wie Stricken oder Häkeln liebt, schließt euch einer Gruppe an, die sich regelmäßig in einem Café in eurer Nähe trifft, um euch dort gemeinsam eurer Leidenschaft zu widmen, die Schätze der anderen zu bestaunen und über Gott und die Welt zu sprechen.

    Musik/Gesang/Tanz

    Ihr spielt ein Instrument oder singt? Auch hier könnt ihr mit etwas Glück eine private Gruppe in eurer Nähe finden, mit der ihr gemeinsam musiziert oder ihr schließt euch einem Verein an.

    Wie findet ihr Gruppen in eurer Nähe?

    Um sich einer privaten Gruppe anzuschließen oder selbst eine zu organisieren, empfehlen wir euch digitale Plattformen/Apps wie „Bumble BFF“ oder nebenan.de. Außerdem könnt ihr zum Beispiel Aushänge an schwarzen Brettern in den Supermärkten machen oder an Laternenmasten in eurer Nähe anbringen. Eine weitere Möglichkeit: Folgt Instagram-Profilen, die zu euerem Hobby passen und findet darüber Gleichgesinnte und trefft euch auch im echten Leben. Ihr merkt, es gibt einige Wege, um eine Gruppe zu finden, die zu euren Interessen passt.

    2. Wochenmarkt

    Ihr habt ewig keinen Wochenmarkt mehr besucht? Dann solltet ihr das unbedingt mal wieder machen. Abgesehen davon, dass die regionalen Leckereien auch ein Highlight fürs Auge sind, kommt ihr dort mit den Standbetreiber:innen und vielleicht auch am Kaffee- oder Suppenstand mit anderen Besucher:innen ins Gespräch.

    3. Stamm-Café

    Viele Menschen haben eine Stammkneipe, aber das bedeutet meist leider auch zu viel Alkohol. Sucht euch lieber ein gemütliches Stamm-Café in eurer Nähe. Wenn ihr dort regelmäßig vorbeischaut, trefft ihr vielleicht auf die eine oder andere Person, die dort ebenfalls häufiger (allein) hingeht und gewiss freuen sich auch die Mitarbeitenden über euch und halten den einen oder anderen Schnack.

    4. Sport/Bewegung in der Gruppe

    Regelmäßige Bewegung trägt ebenfalls zu unserem körperlichen und psychischen Wohlbefinden bei. Auch hier gilt: Es muss kein überteuerter und schweißtreibender Vereinssport sein. Probiert es mal mit diesen 5 sanften, aber effektiven Sportarten.

    5. Kulturelle Events

    Ob Theater, Lesungen, Oper, Konzerte oder eine Party im Club – all diese Dinge lassen sich gut allein machen, weil dann nicht alle Augen auf euch gerichtet sind. Und ganz nebenbei kommt ihr zwischendurch trotzdem mit anderen ins Gespräch und habt auch gleich ein Thema: das jeweilige Event. Ihr denkt, ihr seid zu alt für eine Techno-Veranstaltung? Die Berliner Stil-Ikonen Britt Kanja und Günther Krabbenhöft überzeugen euch vom Gegenteil. Seid euch sicher: Auch ihr seid in Clubs, auf Open Airs und Festivals willkommen und ihr werdet dort ganz sicher auch das ein oder andere schöne Gespräch führen und vielleicht sogar Bekanntschaften fürs Leben machen.

    6. Hundesitting

    Selbst wenn ihr keinen eigenen Hund habt, aber Hunde mögt, bietet euch doch einfach über eine App als Hundesitter:in an. Dann ab mit euch auf die Hundewiese. So kommt ihr zu regelmäßiger Bewegung, habt Spiel, Spaß und Kuschelmomente mit eurem geliehenen Vierbeiner und kommt mit anderen Hundebesitzer:innen ins Gespräch.

    Drei Hundesitting-Apps:

    7. Ehrenamt (z. B. Lese-Oma/-Opa oder Leih-Oma/-Opa)

    In jeder Stadt gibt es eine Vielzahl an ehrenamtlichen Tätigkeiten. Ihr lest gerne vor oder erzählt gerne Geschichten und habt keine eigenen Enkelkinder, obwohl ihr Kinder liebt? Gerade im Hinblick auf den Fachkräftemangel in Kitas freuen sich viele Kindergärten über Vorlese-Omas- und Opas. Schaut einfach mal in den Kitas in eurer Nähe vorbei und erkundigt euch. Ihr würdet gerne regelmäßig Zeit mit Kindern verbringen? Dann könnt ihr euch auch über digitale Plattformen wie beutreut.de als Leih-Oma- oder Opa anbieten.

    8. Workshop (z. B. Computer-/Internet-Kurs)

    Ihr ärgert euch darüber, dass ihr bei der Fülle an digitalen Möglichkeiten nicht mehr mitkommt und wollt sicherer im Umgang damit werden? Ihr habt Lust, noch eine Fremdsprache zu lernen oder wollt sie auffrischen? Ihr liebt es, euch mit fremden Kulturen zu beschäftigen? Ihr habt Freude am kreativen Schreiben oder Zeichnen? Dann ist ein Workshop der passende Ort, um eure grauen Zellen auf Trab zu halten, euer Können zu erweitern und auch hier neue Leute aus eurer Umgebung kennenzulernen. Passende Kurse findet ihr beispielsweise in der Volkshochschule in eurer Nähe und indem ihr online danach sucht bzw. Kurse in eurer Nähe googelt.

    Ihr wohnt in Hamburg und Umgebung?

    Da Hamburg meine Heimatstadt ist, empfehle ich euch drei Workshops in Hamburg, die mir sehr am Herzen liegen:

    Digitale Workshops

    Falls ihr digital fit werden und endlich wissen wollt, was es mit KI und ChatGPT auf sich hat, empfehlen wir euch die Kurse von digital dabei

    und die kostenfreien Schulungen für Smartphone/Tablet und weitere Veranstaltungen von Wege aus der Einsamkeit e. V.

    Zeichen-Workshop

    Der Hamburger Illustrator Ralf Nietmann bietet neuerdings auch Zeichen-Workshops in seinem Atelier oder direkt in der Natur an. Aktuelle Termine und Infos zur Anmeldung gibt er über seinen Instagram-Account bekannt.

    Wir wünschen euch viel Freude bei euren neuen Aktivitäten! 🙂

    Silbernetz: Telefonische Soforthilfe bei akuter Einsamkeit

    Aktivitäten gegen Einsamkeit sind schön und gut – allerdings können gesundheitliche und finanzielle Einschränkungen dazu führen, dass ihr unsere Tipps (noch) nicht umsetzen könnt. In diesem Fall könnt ihr zum Beispiel anonym und kostenlos das Silbernetz beziehungsweise Silbertelefon anrufen. Silbernetz ist ein ehrenamtlicher Service für ältere Menschen ab 60 Jahren, die einsam sind und sich jemanden zum Reden bzw. Zuhören wünschen. Anrufen könnt ihr täglich zwischen 8 und 22 Uhr unter der Telefonnummer 0800 4 70 80 90.

    Da Silbernetz ein gemeinnütziger/ehrenamtlicher Service ist, ist es auf ehrenamtliche Unterstützung und Spendengelder angewiesen. Zudem läuft derzeit eine Online-Petition, um den Basispreis für 0800-Rufnummern gemeinnütziger Anbieter:innen zu senken.

    Freunde alter Menschen e. V.

    Freunde alter Menschen e.V.  – famev.de – ist eine Organisation, die sich ebenfalls gegen die Vereinsamung älterer Menschen ab 75plus einsetzt. Sie vermittelt Besuchspartnerschaften in den Großstädten Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main und München sowie Telefonpatenschaften. Außerdem haben sie das Hamburger Projekt Generation Nachbarschaft ins Leben gerufen, bei dem nachbarschaftliche und  generationsübergreifende Netzwerke geschaffen und gestärkt werden.

    Hier erfahrt ihr, wie ihr euch bei famev.de engagieren oder spenden könnt.

    Wir empfehlen euch außerdem unseren Artikel „Alternative Wohnformen im Alter: Zusammen ist man weniger allein„.

    *Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

    Titelbild: © Adobe Stock – Jacob Lund

  • Aromatherapie – mehr Wohlbefinden und Gesundheit durch ätherische Öle?

    Aromatherapie – mehr Wohlbefinden und Gesundheit durch ätherische Öle?

    Aromatherapie – ein Duft, der uns an unsere Kindheit erinnert, unseres Lieblingsessens, einer geschälten Mandarine oder Orange, das Aroma einer Blume oder des Waldes – habt ihr euch schon mal gefragt, wieso uns viele Düfte und Aromen beziehungsweise ätherische Öle positiv beeinflussen? Ganz einfach: Unser Geruchssinn hilft uns nicht nur dabei, zu schmecken, sondern auch dabei, unser Wohlbefinden zu steigern und sogar psychische und physische Erkrankungen vorzubeugen oder zu lindern. Deshalb wird die Aromatherapie/Aromapflege unter anderem auch in der Alten-, Gesundheits-, Kranken- und Palliativpflege ergänzend angewandt. Allerdings ist trotzdem Vorsicht geboten.


    Wie entstehen ätherische Öle?

    Pflanzen produzieren ätherische Öle, um Schädlinge und Keime abzuwehren. Sie stammen also aus der Natur und werden durch Wasserdampfdestillation aus der jeweiligen Pflanze gewonnen. Bei Zitrusfrüchten geschieht dies durch Kaltpressung.

    Wie genau wirken Aromen?

    Olfaktorisch

    Wir nehmen die jeweiligen Duftmoleküle über unsere Riechschleimhaut auf – sie wirken also olfaktorisch. Die Riechschleimhaut ist wiederum Teil unseres zentralen Nervensystems. Im limbischen System sorgen die Duftreize dann für die Ausschüttung von Neurotransmittern und Endorphinen wie zum Beispiel Serotonin und Dopamin, die unser Wohlbefinden steigern, unser Gedächtnis positiv beeinflussen, Schmerzen sowie Stress und Ängste (zum Beispiel bei Demenz wie Alzheimer) mindern und in Teilen den Heilungsprozess unterstützen können. Zwar ist dieser Effekt durch Studien und die klinische Praxis in Teilen belegt, allerdings weiß man immer noch nicht, welche Mechanismen auf molekularer Ebene genau dazu führen. Ganz wichtig: Besteht eine ernsthafte Erkrankung, kann die Aromatherapie eine schulmedizinische Behandlung nicht ersetzen, sondern nur ergänzen.

    Dermal oder oral

    Außerdem können die Inhaltsstoffe der ätherischen Öle genutzt werden, indem sie über die Haut oder oral eingenommen werden.

    Wie verwendet man ätherische Öle?

    Ätherische Öle gibt es unter anderem in Form von …

    • Raumdüften – in Duftlampe/Diffuser
    • Inhalationszusätze
    • Badezusätzen
    • Saunaaufgüssen
    • Massageölen (vermischt mit einem Trägeröl/einer Trägercreme)
    • Aromatherapie-Kerzen
    • Kompressen
    • Medikamenten
    • Kosmetik- und Körperpflegezusätzen (Duftspray, Mundspülung, Cremes etc.)
    • Lebensmittelzusätzen (nicht mehr als 1-2 Tropfen)

    Was sind die wirksamsten und beliebtesten Aromen?

    Wie bereits erwähnt, gibt es keine Garantie, dass Aromen die gewünschten Effekte erzielen. Hier gilt es also, sofern ihr ätherische Öle vertragt, diese in minimaler Dosierung auszuprobieren und auf die Signale eures Körpers und eurer Psyche zu achten. Die Auflistung dient zur groben Orientierung.

    Lavendel – entspannt, stärkt die Nerven, fördert erholsamen Schlaf, macht zuversichtlich, lindert Kopfschmerzen
    Zitrusfrüchte (Zitrone, Orange, Mandarine, Grapefruit) – beleben, erfrischen, motivieren, lindern Übelkeit

    Eukalyptus – erfrischt, belebt, wirkt luftreinigend und antiseptisch ( Erkältungen/Atemwegsinfekte)

    Rose – beruhigt, schafft warme Atmosphäre, wirkt gegen Gefühlsblockaden, Liebeskummer, krampflösend und hautregenerierend (lindert Hautkrankheiten/geeignet zur Narbenpflege)

    Rosmarin – belebt, motiviert, als Massageöl durchblutungsfördernd, lindert Erschöpfung und Kopfschmerzen

    Kamille – beruhigt, hemmt Entzündungen, löst Krämpfe, wirkt reizlindernd und keimwidrig

    Pfefferminz – erfrischt, befreit, stärkt Gedächtnis und Konzentration, wirkt gegen Erkältungen und Migräne

    Jasmin – lindert Stress, ermutigt/motiviert, wirkt stimmungsaufhellend/euphorisierend

    Bergamotte – erfrischt, entkrampft, beruhigt, entspannt, wirkt stimmungsaufhellend/angstlösend

    Melisse – stärkt, harmonisiert, beruhigt und belebt

    Teebaumöl – erfrischt, wirkt antibakteriell/antiviral/antimykotisch (wird zum Beispiel bei Hautunreinheiten, Erkältungen, Grippe, Fieber, Verdauungsproblemen und zur Mundpflege eingesetzt).

    Anis – beruhigt, entkrampft/entspannt (Magen-Darm-Beschwerden), wirkt verdauungs- und schleimfördernd sowie hustenstillend (Atemwegserkrankungen)

    Fichtennadel – befreit (Psyche und Nase), belebt, sorgt für Gelassenheit und löst Verspannungen

    Woran erkennt man hochwertige ätherische Öle?

    Kauft nur 100-prozentige ätherische Öle, da synthetisch hergestellte Aromen gesundheitsschädlich sein und beispielsweise Allergien auslösen können.

    Welche Risiken und Nebenwirkungen haben ätherische Öle?

    Grundlegend könnt ihr ätherische Öle sehr einfach zu Hause anwenden. Um Nebenwirkungen zu vermeiden, solltet ihr immer nur wenige Tropfen auf einmal verwenden. Beachtet die Angaben auf der Verpackung.

    Allergietest

    Bei einer bereits bestehenden Allergie auf das jeweilige Aroma solltet ihr dieses natürlich gar nicht erst anwenden. Seid ihr euch nicht sicher, empfiehlt sich vor der ersten Anwendung ein einfacher Allergietest: Gebt dazu einfach einen Tropfen des Aromas in eure Ellenbeuge und wartet ein paar Minuten. Reagiert euer Körper mit Juckreiz und/oder einem Hautausschlag oder Ähnlichem, solltet ihr das Öl nicht anwenden.

    Risikogruppen

    Bei schweren Erkrankungen und speziell bei Asthma und bei der Anwesenheit von Schwangeren, Babys und Kindern empfiehlt sich vor dem Gebrauch eine Abklärung mit Therapeut:innen/Ärzt:innen oder beispielsweise einer Hebamme. Bei Babys und Kleinkindern können bereits wenige Tropfen lebensbedrohlich sein, wenn sie in Mund oder Nase gelangen. Schwangere reagieren meist sehr sensibel auf Gerüche und sollten daher nur damit in Kontakt kommen, wenn sie den Duft (v)ertragen. Es leben Haustiere im Haushalt? Auch dann ist Vorsicht geboten, sofern die Öle stark phenol- und ketonhaltig sind. Sichert euch in diesem Fall vor der Anwendung tierärztlich ab, um die Gesundheit des Tieres nicht zu gefährden.

    Was ist Aromatherapie und wer bietet sie an?

    Die Aromatherapie zählt zu den alternativen Heilmethoden und ist ein Teilbereich der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde). Abgesehen davon, dass ihr euch die Aromen für den häuslichen Gebrauch selbst kaufen und anwenden könnt, wird die professionelle Aromatherapie von Ärzt:innen, Heilpaktiker:innen (Heilpraktikergesetz §1 Abs. 1 HeilprG), Psychotherapeut:innen und sogar Tierärzt:innen angeboten. Leider ist der Begriff Aromatherapeut:in gesetzlich nicht geschützt. Achtet daher bei der Wahl eurer Therapeut:innen unbedingt auf ausreichende medizinische und therapeutische Kenntnisse/Zertifikate.

    Wer zahlt die Kosten?

    Die Kosten für die Aromatherapie werden weder von den Kranken- noch von den Pflegekassen erstattet.

    Macht ein Ritual daraus

    Gerade wenn ihr oder eure Liebsten durch eine schwere Zeit gehen, gibt es nichts Wichtigeres, als das Wohlbefinden und die Gesundheit zu stärken. Die Aromatherapie kann dann dazu beitragen. Stellt ihr eine positive Wirkung fest, könnt ihr daraus ein regelmäßiges und entspannendes Ritual machen. Gerade am Abend vor dem Schlafengehen, bei akuten Infekten, in stressigen Phasen oder um positiv und gestärkt in den Tag zu starten.

    Statt ätherische Öle: Natürliche Gerüche im Alltag und in freier Natur

    Ätherische Öle sind nicht euer Ding oder ihr vertragt sie nicht? Dann achtet einfach mal ganz bewusst darauf, wie sich eure Emotionen verändern, wenn ihr an einer Blume riecht, einen Waldspaziergang macht, eine Orange oder Mandarine schält, den Duft von Zimt wahrnehmt oder euer Lieblingsessen esst. Es sind wie immer die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen können. 🙂

    Ihr wollt noch mehr für euer Wohlbefinden tun? Dann probiert mal diese fünf sanften, aber effektiven Sportarten!

     

    Bild: © Adobe Stock – puhimec

  • Smart Home für Senior:innen – länger selbstbestimmt leben durch Ambient Assisted Living

    Smart Home für Senior:innen – länger selbstbestimmt leben durch Ambient Assisted Living

    Smart Home für Senior:innen? Was ist das jetzt schon wieder? Ihr ahnt es bereits: Es geht um Digitalisierung – und die hat manchmal eben doch einige Vorteile: „Alexa, dreh die Heizung runter.“ „Siri, spiel Musik.“ Während sich diese Sätze für manche Menschen immer noch wie eine unhöfliche Aufforderung an sein Gegenüber anhören, sind sie für andere längst gängige Sprachbefehle, die ihnen den Alltag erleichtern. Allerdings nicht, weil sie eine andere Person die Arbeit verrichten lassen, sondern Smart-Home-Systeme (schlaues oder intelligentes Zuhause) beziehungsweise computergesteuerte Geräte und Funktionen. So auch Smart Home für Senior:innen oder Ambient Assisted Living (Alltagstaugliche Assistenzlösungen) – kurz AAL – genannt. Wer will nicht im Alter so lange wie möglich selbstbestimmt und sicher im eigenen zu Hause leben?

    Denn leider läuft es ja so: Je älter wir werden, desto mehr Stolpersteine machen uns buchstäblich den Alltag schwerer und gefährlicher. Speziell dann, wenn wir an Demenz erkrankt sind, schwere körperliche oder geistige Behinderungen haben. Smart-Home-Systeme können dann die Lösung sein.

    Wie wird Smart Home bedient?

    Neben der Bedienung über Apps und Schalter werden Smart-Home-Systeme durch einfache und individuell einstellbare Sprachbefehle mit Amazon Alexa, Google Assistant oder Apple HomeKit/Siri gesteuert. So kann nicht nur die Lieblingsmusik einfach abgespielt, sondern zum Beispiel auch das Licht durch eine kurze Aufforderung gedimmt werden.

    Welche Funktionen bietet Smart Home Senior:innen, Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen?

    Erweiterter Hausnotruf (passiver Notruf)

    Im Vergleich zum klassischen Hausnotruf (aktiver Hausnotruf) muss die hilfsbedürftige Person keinen Knopf drücken oder den Notruf am Handgelenk tragen, um ihn auszulösen. Bei dem erweiterten oder passiven Hausnotruf passiert dies beispielsweise bei Stürzen durch Bewegungsmelder oder durch GPS-Ortungssysteme (Geo-Fencing) – das bedeutet, dass immer dann ein Alarm ausgelöst wird, wenn sich die Person aus dem zuvor festgelegten Gebiet entfernt hat.

    Zahlen Pflege- oder Krankenkasse den erweiterten Hausnotruf?

    In der Regel übernimmt die Pflegekasse bislang nur den Grundpreis für den klassischen Hausnotruf, sofern mindestens Pflegerad 1 vorliegt, die pflegebedürftige Person allein lebt bzw. den Großteil des Tages auf sich allein gestellt ist oder eine im Haushalt lebende Person in einer Notsituation nicht ausreichend unterstützen kann. Außerdem muss die Person in der Lage sein, den Hausnotruf selbstständig zu betätigen. Demenz kann also beispielsweise zu einer Ablehnung der Kostenübernahme führen. Da die Studienlage bislang zu gering ist, werden digitale Hilfsmittel in der Regel von der Pflege- oder Krankenkasse nicht unterstützt. Es kann sich in akuten Fällen trotzdem lohnen, einen Antrag auf wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bei der Pflegekasse oder als Hilfsmittel bei der Krankenkasse zu stellen. Da die Beurteilung bislang nicht einheitlich erfolgt, besteht zumindest eine kleine Chance, finanzielle Unterstützung für digitale Maßnahmen beziehungsweise Hilfsmittel zu bekommen. Wird ein Antrag abgelehnt, kann Widerspruch eingelegt werden. Derzeit verändert sich viel auf diesem Gebiet und in Einzelfällen haben gerichtliche Beschlüsse dafür gesorgt, dass Betroffene die notwendige Unterstützung bekommen. Auch wenn es meist viel Zeit und Kraft kostet: Gebt nicht zu schnell auf!

    Weitere Smart-Home-Funktionen, die Senior:innen entlasten und für Sicherheit sorgen

    • Herdausschaltung – beispielsweise, wenn man kocht und seit zehn Minuten nicht mehr in der Küche hantiert hat
    • Licht- und Stromschaltung mit einem einzigen Schalter (Zentral–Ausschalter) bedienen – Kühlschrank, Telefon und Waschmaschine bleiben an
    • Rauch- und Gasmelder, die über eine App Gefahr melden – viele davon verfügen bereits über eine integrierte Sturzerkennung
    • höhenverstellbare Küchenschränke und Küchenarbeitsplatten – sinnvoll für Menschen, die im Rollstuhl sitzen
    • höhenverstellbare Toiletten, die automatisch erkennen, welche Person gerade die Toilette benutzt
    • Alarmsysteme bei Einbrüchen und für demente bzw. verwirrte Menschen, wenn sie das Fenster oder die Tür öffnen oder das Bett verlassen (Bettkantenalarm)
    • intelligente Matratzenauflagen bei Inkontinenz – Angehörige und Pflegekräfte werden durch Feuchtigkeitskontrolle über Sensoren informiert, wenn die betroffene Person im Nassen liegt – dient auch der Dekubitus-Vorsorge
    • Gegensprechanlage für das Zimmer – funktioniert wie ein Baby-Phone
    • Haustür, die mit Chipkarte oder Türcode geöffnet wird und sich von selbst schließt
    • Videosystem vor der Haustür oder Gegensprechanlage kann über Smartphone oder Tablet anzeigen, wer an der Tür klingelt, um diese dann mit einem Klick zu öffnen und mit der Person zu sprechen (oder eben nicht)
    • Türklingel- und Telefonverstärker, die lauter klingeln und optische Signale geben
    • Fenster, die sich automatisch öffnen und schließen und „Bescheid“ geben, wenn sie beim Verlassen der Wohnung noch offen sind
    • Licht, das auf Kommando durch Bewegungsmelder an- und ausgeht – besonders bei nächtlichen Toilettengängen (hierfür gibt es spezielle Fußsensormatten, die man vor dem Bett platzieren kann), auf Treppen, im Flur und an Hauseingängen hilfreich
    • Jalousien/Rollläden, die automatisch hoch- und runterfahren
    • Heizung, die die Temperatur automatisch erhöht oder drosselt, beispielsweise wenn man ein Fenster öffnet, in der Nacht oder kurz bevor man nach Hause kommt
    • Waschmaschine, die per App bedient wird – auch eine Überschwemmung wird angezeigt
    • Wassermelder/Wassersensoren, die Alarm geben, wenn Wasser aus- oder überläuft wie zum Beispiel bei der Badewanne oder dem Spülbecken
    • höhenverstellbare Gardinenleiste – kein Treppensteigen mehr, um eine Gardine abzunehmen und aufzuhängen
    • mitdenkender Kühlschrank, der die aus dem Kühlschrank entfernten Lebensmittel erfasst und somit bei der Einkaufsliste behilflich ist
    • mitdenkender Geschirrspüler, der mitteilt, wenn Salz oder Reiniger fehlt/aufgefüllt werden muss
    • Saug-, Wisch- und Mähroboter – entlasten und vereinfachen die Haus- und Gartenarbeit
    • zeitgesteuerte Bewässerungssysteme für den Garten
    • Smart-TV und Smart-Lautsprecher – sind mit dem Internet verbunden und können über Sprachbefehle und Smartphone/Tablet bedient werden
    • spezielle Farb- und Lichtgestaltung für demenzkranke Menschen, die zum Beispiel Tageslicht nachahmen oder beruhigend wirken

    Smart-Home-Funktionen sind verknüpfbar!

    Das Beste an den einzelnen Smart-Home-Funktionen ist, dass sie sich miteinander verknüpfen lassen. Ist beispielsweise die Luft in den Räumen schlecht, öffnen sich die Fenster von selbst. Ist zu diesem Zeitpunkt gerade die Heizung an, bekommt sie den Befehl, runterzufahren. Das ist nicht nur ziemlich smart, sondern effektiv, kostengünstig und umweltbewusst. 😊

    Vorteile für Angehörige – Entlastung und mehr Zeit für die schönen Dinge!

    Niemand möchte permanent auf (pflegende) Angehörige oder Pflegekräften angewiesen sein. Doch je mehr Hilfe wir im Alter benötigen, desto mehr müssen uns (pflegende) Angehörige oder Pflege- und Haushaltskräfte unterstützen. Das kann für Angehörige eine große körperliche und psychische Belastung sein. Ein weiterer Vorteil des Smart Home für Senior:innen ist somit, dass mehr Zeit und Energie für schöne gemeinsame Tätigkeiten und Unternehmungen wie Spaziergänge, ein entspannendes Bad, Kochen und Essen, Vorlesen, Spiele und vieles mehr bleibt. Anders gesagt, können Smart-Home-Funktionen den Kontakt zu Menschen nicht ersetzen. Auch sollte, solange die Sicherheit der/des Senior:en nicht gefährdet ist, auf Kameras in den Räumen verzichtet werden.

    Und nicht zu vergessen ist ein ambulanter Pflegedienst in der Regel nur einige Minuten bis Stunden bei der pflegebedürftigen Person. Umso wichtiger ist es, dass er, der Rettungsdienst und Angehörige im Notfall sofort informiert werden.

    Ist Smart Home zu kompliziert für Senior:innen?

    Nein! Ganz im Gegenteil. Zwar wirft ein Smart-Home-System zu Beginn viele Fragen auf. Fakt ist aber, dass es keine sinnlosen Spielereien sind, sondern das Leben erleichtern, es sicherer und nachhaltiger machen. Sofern wir Smart Home auch wirklich smart nutzen. Grundlegend sollte jedes Smart-Home-System auch bei jüngeren Nutzer:innen durch eine Fachkraft eingerichtet und die Bedienung erklärt werden. Letztere ist einfach und intuitiv. Ein weiterer wichtiger Punkt: Natürlich funktioniert AAL nur mit einem Internetanschluss. Große Umbauten entfallen dafür meist, wodurch viele Produkte auch in Mietwohnungen genutzt werden können. Vorhandene technische Geräte können häufig problemlos aufgerüstet werden.

    Welche Smart-Home-Systeme gibt es und wie steht es um den Datenschutz?

    Die Verbraucherzentrale informiert euch beispielsweise über die Unterschiede zwischen offenen und geschlossenen Systemen, Kabel oder Funk, Smart Meter und erklärt euch, was ihr beim Datenschutz und bei der Installation beachten müsst.

    Übersicht einiger Smart-Home-Systeme

    Einfache Systeme 

    Weitere Systeme

    Anm. d. Red.: Die Auflistung dient nur als grobe Übersicht und ist keine Kaufempfehlung. Macht euch vor einer Beratung eine Liste über die Funktionen, die ihr benötigt, entscheidet nicht vorschnell und holt euch gerade in puncto Sicherheit und Datenschutz Rat von Fachpersonen ein.

    Hier findet ihr eine Übersicht über weitere Vorteile der Digitalisierung.

     

    Titelbild: © Adobe Stock – Bettencourt/peopleimages.com